Prüfungsangst

 

Bei Prüfungsangst, Stress, Nervosität können Schüler das Gelernte nicht mehr so gut erinnern oder teilweise sogar überhaupt nicht mehr widergeben (Blackout).

 

Viele Schüer sind aufgeregt vor Proben, Schulaufgaben oder spontanen Leistungsabfragen, wie Exen oder dem Ausfragen vor der ganzen Klasse. Bis zu einem gewissen Grad ist das auch normal. Wenn die Angst jedoch immer stärker wird, je näher der Prüfungstermin rückt und es dem Schüler immer schlechter geht, ist das ein Hilferuf.

 

Wenn das Ganze sogar körperliche Beschwerden veruracht, wie z. B. Bauchschmerzen, Übelkeit, Durchfall, Kopfschmerz, Schwindel, Schlafstörungen, Herzrasen, o. ä. ist das schon sehr dramatisch. Natürlich gibt es heutzutage gegen alles eine Pille. Diese kann diese negativen Begleitsymptome auch vorübergehend ausschalten. Wer aber eine dauerhafte, nachhaltige Lösung sucht, muss andere Mittel wählen.

 

Wie entsteht Prüfungsangst?

 

Prüfungsangst kann entstehen durch schlechte Vorerfahrungen, z. B. wenn mal eine Schulaufgabe oder ein Referat so richtig schief gegangen ist. Vielleicht hat die Klasse gelacht oder die Eltern haben bei einer schlechten Note Konsequenzen angedroht. Es kann auch sein, dass der Schüler an sich zweifelt und wenig Selbstvertrauen bzw. ein negatives Selbstbild hat.

 

Wenn man sehr nervös und angespannt ist, dann funktioniert die Übertragung von Informationen im Gehirn nicht mehr gut. Man kann sich nicht mehr erinnern, an das, was man doch eigentlich konnte. Die eigentliche Angst ist die, zu versagen, dumm dazustehen, ausgelacht oder belächelt zu werden.

 

Was kann man bei Prüfungsangst selber tun?

 

Als Selbsthilfe-Programm werden häufig Entspannungstechniken empfohlen, wie z. B. das "Durchatmen" vor der Prüfung. Oder aber auch die Methode, sich selbst gut zuzureden, wie z. B. "Ich habe mich gut vorbereitet."

 

Wenn das aber immer so einfach wäre!

 

In der Lernberatung

 

Deswegen biete ich in der Lernberatung meine Hand an, um dem Schüler aus dem Sumpf der Ängste herauszuhelfen. Gemeinsam finden wir heraus, woher diese Ängste kommen und wie sie aufzulösen sind. Wenn die Übertragung im Gehirn wieder funktioniert, kann man den Lernstoff besser erinnern oder aber auch kreative neue Lösungen für Aufgabenstellungen finden. Das Gehirn lernt somit ein neues positives Verhaltensmuster kennen, so dass stressige Situationen oder ein Blackout nicht mehr auftreten.

 

Auch wenn in nächster Zeit keine Prüfung ansteht, ist es sinnvoll und möglich, bei bekannter Prüfungsangst diese zu bearbeiten.

 

Wenn mal eine Probe oder Schulaufgabe oder ähnliches so richtig danebengegangen ist, kann man auch im Nachhinein die Prüfungsangst bearbeiten. Das ist wichtig, um beim nächsten Mal gut vorbereitet, d. h. ohne Angst in die Prüfung gehen zu können. So kann man zeigen, was man wirklich kann!

Trifft die Beschreibung auf Ihr Kind zu?

Dann lade ich Sie ein, mich unverbindlich kennenzulernen.