Richtigen Lebensweg gehen oder fehl am Platz sein?

Liebe Eltern,

 

Fähigkeiten, die nicht wahrgenommen und dadurch auch nicht gefördert werden, gehen verloren. Sie verkümmern. Der Verzicht auf diese Begabungen ist gesellschaftlich ungeheuer töricht. Der Innsbrucker Genetiker Markus Hengstschläger schreibt dazu sehr treffend in seinem Buch Die Durchschnittsfalle, dass die menschlichen Fähigkeiten so vielfältig sind, dass wir aus der Sicht der Evolution gut daran tun, alles sorgsam zu pflegen, weil wir nicht wissen, wen oder was wir in der Zukunft noch brauchen.

 

 

 

„Auch die „Studienstiftung des Deutschen Volkes“, die Kaderschmiede für hoch begabte Nachwuchskräfte, hat inzwischen bemerkt, dass hervorragende Schulzensuren keine Topleistungen in Wissenschaft und Technik garantieren. Deshalb vergibt sie ihre begehrten Stipendien immer häufiger an Bewerber, die eher durchschnittliche Schulnoten vorweisen, dafür aber, zum Beispiel, einen Preis bei einem Wettbewerb "Jugend forscht“ gewonnen haben. Und, man ahnt es schon, diese engagierten keinen Forscher und Tüftler entwickeln sich deutlich besser als die Streber mit besten Schulzensuren.“, berichtet G. Hüther in seinem Buch Jedes Kind ist hochbegabt.