Homeschooling - 3 Tipps wie es leichter geht

Schüler aller Altersklassen sitzen in Corona-Zeiten zu Hause und müssen sich aufraffen und sich selbst durch den Lernstoff durcharbeiten. Der tägliche Kampf mit dem inneren Schweinehund beginnt schon gaaanz früh am Morgen. Steh ich jetzt auf oder bleib ich noch liegen? Und der innere Schweinehund antwortet: „Bleib doch noch - du musst ja nicht in die Schule.“

 

 

Wie gut ist es da, wenn man sich überhaupt leicht tut beim Lernen!

 

Wenn die Kinder lesen und am Ende wissen, was sie da gelesen haben! Wenn sie die Hausaufgaben machen und auch noch ganz selbständig! Wenn sie lernen und in angemessener Zeit fertig sind!

 

Wie aber schafft man das?

 

 

Tipp Nr. 1: Rhythmus

 

Normalerweise wäre Unterricht in der Schule. Also diese Zeit freihalten zum Lernen! Machen Sie einen Plan zusammen mit Ihren Kindern, wann was zu lernen ist. Und ganz wichtig: Halten Sie diesen schriftlich fest!

 

 

Tipp Nr. 2 Bewegung

 

Ausgangssperre. Das heißt, die Kids hocken den ganzen Tag zu Hause. Also keine Bewegung auf dem Schulweg hin und zurück, kein Schulsport, der sowieso zu wenig ist, auch nicht im Verein, nicht mal Treppensteigen zwischen Klassenzimmer und Pausenhof … Dabei ist Bewegung so wichtig für das Lernen! Bewegung erfrischt den gesamten Organismus und natürlich auch das Gehirn!

 

Wie kann man sich trotz Ausgangssperre noch sinnvoll bewegen und dem Gehirn was Gutes tun? Man braucht dafür gar nicht viel Platz. „Bewegung ist das Tor zum Denken.“ Diesen Satz prägte Dr. Paul Dennison, der mit Kindern arbeitete, die Lernprobleme hatten. Aus seinem Lerngymnastik-System, auch Brain-Gym® genannt, hier 3 Übungen:

 

 

  • Überkreuz-gehen  - Das aktiviert beide Gehirnhälften!

 

Stell dich vor deinen Schreibtisch und gehe auf der Stelle. Hebe dabei die Knie so hoch, dass du mit der Hand darauf klatschen kannst. Tue dies wechselweise, d. h. mit der rechten Hand berühre das linke Knie, mit der linken Hand das rechte. Bleibe rhythmisch und bewege die Arme und Beine ganz locker.

 

 

  • Denkmütze – Macht das Gehirn wach!

 

Setze dich an den Schreibtisch und massiere deine Ohren. Massiere am Außenrand entlang von oben nach unten. Tue dies mindestens drei Mal.

 

 

  • Kopfhalten – Verschafft Konzentration!

 

Bedecke mit einer Hand die Stirn und lege die andere Hand an den Hinterkopf gegenüber. Deine Hände sind jetzt wie die zwei Pole an einer Batterie. Schließe die Augen und entspanne dich. Halte die Hände solange, bis du zwischen ihnen einen „Strom“-fluss spürst. Lade somit deinen „Akku“ auf!

 

 

Tipp Nr. 3 Gute Laune

 

Lernen gelingt bei guter Laune am Besten, wie uns die Gehirnforscher, wie z. B. Dr. Manfred Spitzer sagen. Das fängt schon mal an mit ausgeschlafen sein, gut essen, Sonne tanken für die Stimmung und natürlich zuversichtlich sein. Vor dem Lernen sorge dafür, dass du gut gelaunt bist! Vielleicht hörst du deine Lieblingsmusik und tanzt dazu oder knuddelst dein Stofftier oder dein Haustier. Mach was Schönes, denk was Schönes, tanke Kraft!

 

 

Wenn die Lernmaschine flutscht, dann macht es auch mehr Spaß. Und dann wird alles ganz easy!